Willkommen bei der Deutschen Phantomstaffel

Wir sind eine Traditionsgemeinschaft aller F-4F und RF-4E "Phantom" Besatzungen der Luftwaffe.

Wir sind rechtlich ein "nicht eingetragener Verein" und haben uns der GEMEINSCHAFT DER FLIEGER DEUTSCHER STREITKRÄFTE e.V. angeschlossen.

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Aktuelles

Nachruf Hptm a.D. Landorff

Nachruf Wir verabschieden unseren Kameraden Frank Landorffmehr

Neues ind der Schmunzelecke

Im Mitgliederbereich in der Schmunzelecke sammeln und veröffentlichen wir witziges, lustiges,...mehr

Jubiläums-Reunion 2./AufklG 51 "I"

...für geladene Gäste ihre Jubiläums-Reunion.mehr

Aufklärungsgeschwader 51 - Immelmann

Das Aufklärungsgeschwader 51 „Immelmann“ (AG 51 „I“) war eines der beiden Aufklärungsgeschwader der Bundeswehr.

Ab 20.1.1971 mit der RF-4E ausgerüstet und in Bremgarten stationiert, endet die "Phantom Ära" 1993 mit der Verlegung des Verbandes nach Jagel und der Einführung eines anderen Waffensystems.

Staffeln

  • 1./AG51 "I"

     

  • 2./AG51 "I"

  • Ausbildungsstaffel

Sonderlackierungen

  • 25 Jahre

  • Last Flight

"Special" Patches

  • TAM 1980
    TAM 1980
  • Fundstücke

    Axels Devotionalienecke

    Flugzeug 5-93_Titelblatt.pdf
    Flugzeug 5-93_RF-4E_Abgabe an HAF.pdf
    Flugzeug 5-93_RF-4E_Mitflugbericht AG51.pdf
    Flugzeug 5-93_RF-4E_Black Panther.pdf
    Lw-Forum_6-94_RF-4E.pdf

     

    In der Zeitschrift "Flugzeug", Ausgabe 5/93 erschien der Bericht über einen RF-4E Mitflug von Herrn Hans-Georg Wiegand, der als freier Mitarbeiter u.a. auch für die PR-Abteilung bei LITEF in Freiburg tätig war. Die Crews der 3-Ship waren Hptm Klaus Schlegl/ Maj Michael Dolezik, Maj Günter Ardelt/ Herr Wiegand und Maj Großmann/ OFw Rogg (1. Wart, der auch einen Mitflug erhielt). Zum Redaktionsstab bei "Flugzeug" gehörte auch Manfred Franzke, Flugzeugführer im JG 74 "M". Der Flug fand über ein Jahr vor Erscheinen der Zeitschrift am 21. Mai 1992 statt.

    Im Nachrichtenteil der gleichen Ausgabe findet sich eine Notiz mit Bild der ehemaligen 35+17 zur Abgabe der Maschinen nach Griechenland, die zu jener Zeit in vollem Gange war. Auf der gleichen Seite noch einmal viel Nostalgie: die zweite Serienmaschine der C-17, die Harriers Gr.7 der RAF und die beiden letzten RF-104G unserer Recce Partner aus Villafranca di Verona, wo ich Anfang September 1986 bei einem unvergesslichen Staffelaustausch dabei sein durfte. Inzwischen ist das auch kein Militärflugplatz mehr. Bei der Gelegenheit lernte ich Maurizio Cheli kennen, später Eurofighter-Cheftestpilot bei Alenia und danach Astronaut im Space Shuttle. Von ihm stammte der im besten Italian accent vorgebrachte Spruch "if you talk about tactical formation in the Italian Air Force, they will ask you "tactical formation? What is that? Never heard of it!" But formation acro: Si!", das ganze mit südländischer Gestik untermauert!

    Weiterhin eine Seite über den Black Panther des AufklG 52 anläßlich des letzten dortigen Familientages.

    Abschließend ein Bericht über die RF-4E aus einer Zeitschrift names Luftwaffen-Forum, Ausgabe 6/94. Leider steht in dem Kasten auf der zweiten Seite mit der technischen Beschreibung ziemlicher Senf:

    Die Version RF-4E ist im wesentlichen baugleich mit der Aufklärerversion
    der US Air Force, der RF-4C. Sie verfügt jedoch über leistungsstärkere
    Triebwerke (zwei J79-MTU-17A mit je 80 kN Schub)
    bis hier stimmt es
    und eine andere Missionsavionik.
    Unfug
    Die RF-4E besitzt die Trägheitsnavigationsanlage
    ASN-56 sowie ein Westinghouse-Badargeräi AN/APQ-99, mit
    dem die Bodenbilddarstellung (ground mapping) möglich ist sowie eine
    Betriebsart für den Tiefflug zur Verfügung steht. Ein Radarhöhenmesser
    liefert die Höhendaten für das Frontsichtradar
    Alles wie bei der RF-4C auch. Der Unterschied war aber der, daß wir diese 50er/60er-Jahre Technik bis zur Außerdienststellung mit uns herumschleppten, während die USAF ihre RF-4Cs ab etwa 1985 mit einem Laser INS, digitalisiertem Radar und dem Radarhöhenmesser aus der F-16 ausrüstete. Das Radar und der RHM fanden bei uns noch in einen Testträger, die 35+73. Die Rüstsätze für das Radar lagen bei AEG in Landsberg, als 1990 die Entscheidung fiel, die Einrüstung nicht vorzunehmen.
    sowie für das Seitensichtradar
    Goodyear AN/APQ-I02RT, mit dessen Hilfe bei jedem Wetter
    Abstandsaufklärung durchgeführt werden kann.
    Das "deutsche" SLAR war tatsächlich anders und ggü. dem US-Pendant wesentlich weiterentwickelt, u.a. Data-Link-fähig. Es wurde ebenfalls von Goodyear produziert.
    Ein lnfrarot-Rüstsatz AN/AAS-18A von Texas lnstruments erlaubt Wärmebildaufnahmen.
    Wenn er funktionierte! Deshalb wurde er bereits ab 1979 durch den Infrarot Line Scanner AN/AAD-5 von Honeywell ersetzt
    Optische Kameras (die Standardkamera KS 87B, die Tiefflug-Panoramakamera
    KA 56E und ein Konvergent-Kamerasystem mit zwei KS
    87B)
    Diese Konfiguaration war im Verband sehr flexibel und auftragsabhängig anpaßbar, entsprach aber genau dem Standard der USAF. Die USAF hatte darüber hinaus aber diverse Kameras für Spezialanwendungen im Inventar, die für unsere RFs nicht beschafft wurden.
    sowie der Loral-lnfrarotzeilenabtaster AN/AAD-5 gehören zur
    Sensorausstattung.
    Wie gesagt, das Ding war von Honeywell und ersetzte das Vorgängergerät von TI!

    Ich hoffe, damit wieder ein klein wenig zur Geschichtsschreibung beigetragen zu heben!

    Phantoms Phorever!

    Axel Großmann
    Alone 06

     

     

     


Letzte Änderung: 18.04.2017 08:04